BCI-Batteriegrößen-Tabelle: Maße, H-Serie und Einbauprüfung

Author: Larson Emma Published: May 16, 2025 Updated: Aug 04, 2026

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Inhaltsverzeichnis
    Larson Emma
    Larson Emma has over 15 years of industry experience in energy storage solutions. Passionate about sharing her knowledge of sustainable energy and focuses on optimizing battery performance for golf carts, RVs, solar systems and marine trolling motors.

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    Eine Batterie kann die richtige Spannung haben und trotzdem nicht in das Fahrzeug oder Batteriefach passen. Das Gehäuse kann zu lang sein, die Pole können auf der falschen Seite liegen oder der Plusanschluss kann nach der Montage der Kabel an einen Metalldeckel stoßen.

    Eine BCI-Batteriegrößen-Tabelle hilft dabei, ungeeignete Modelle bereits vor dem Kauf auszusortieren. Die Gruppennummer beschreibt vor allem Gehäuseabmessungen und einbaurelevante Merkmale. Sie legt jedoch keine feste Kapazität, Kaltstartleistung, Laufzeit, Masse oder Batterietechnologie fest.

    BCI-Batteriegrößen und Abmessungen

    Die folgende Tabelle enthält häufig verwendete BCI-Gehäusegrößen für Fahrzeuge, Reisemobile, Boote, Golfcarts, Nutzfahrzeuge und stationäre Energiesysteme. Die Maße sind in der Reihenfolge Länge × Breite × Höhe angegeben.

    BCI-Gruppe Abmessungen in mm Abmessungen in Zoll Gängige Vergleichsgröße Typische Anwendungen
    Group 24 260 × 173 × 225 mm 10.25 × 6.81 × 8.88 Reisemobile, Boote und Versorgungsbatterien
    Group 24F 273 × 173 × 229 mm 10.75 × 6.81 × 9.00 Importierte Pkw
    Group 26 208 × 173 × 197 mm 8.19 × 6.81 × 7.75 Kompakte Fahrzeug-Batteriefächer
    Group 27 306 × 173 × 225 mm 12.06 × 6.81 × 8.88 Reisemobile, Marine- und Deep-Cycle-Systeme
    Group 31 330 × 173 × 240 mm 13.00 × 6.81 × 9.44 Reisemobile, Boote, Nutzfahrzeuge und Speicher
    Group 34 260 × 173 × 200 mm 10.25 × 6.81 × 7.88 Pkw, Nutzfahrzeuge und Performance-Fahrzeuge
    Group 35 230 × 175 × 225 mm 9.06 × 6.88 × 8.88 Pkw, Crossover und kompakte SUVs
    Group 48 278 × 175 × 190 mm 11.00 × 6.88 × 7.50 H6 / L3 / LN3 Europäische und moderne Fahrzeuge
    Group 94R 315 × 175 × 190 mm 12.44 × 6.88 × 7.50 H7 / L4 / LN4 Pkw, Kombis, Crossover und SUVs
    Group 49 353 × 175 × 190 mm 13.94 × 6.88 × 7.50 H8 / L5 / LN5 Große Fahrzeuge mit hohem Strombedarf
    Group 51 238 × 129 × 223 mm 9.38 × 5.06 × 8.75 Kompakte Importfahrzeuge
    Group 51R 238 × 129 × 223 mm 9.38 × 5.06 × 8.75 Kompakte Fahrzeuge mit umgekehrter Polanordnung
    Group 58 255 × 183 × 177 mm 10.06 × 7.19 × 6.94 Starterbatterien für Fahrzeuge
    Group 65 306 × 192 × 192 mm 12.06 × 7.56 × 7.56 Pick-ups, SUVs und Nutzfahrzeuge
    Group 75 230 × 180 × 186 mm 9.06 × 7.06 × 7.31 Fahrzeuge mit seitlichen Anschlüssen
    Group 78 260 × 180 × 186 mm 10.25 × 7.06 × 7.31 Fahrzeuge mit seitlichen Anschlüssen
    GC2 264 × 183 × 277 mm 10.38 × 7.19 × 10.88 Golfcarts und mehrteilige Versorgungsbänke
    4D 527 × 222 × 250 mm 20.75 × 8.75 × 9.81 Marine-, Gewerbe- und stationäre Systeme
    8D 527 × 283 × 250 mm 20.75 × 11.13 × 9.81 Große Marine- und Industrieanlagen

    Die Tabellenwerte dienen zur Vorauswahl. Zwei Batterien derselben Gruppe können sich bei Griffen, Polen, Bodenleisten, Entgasungsöffnungen und der exakten Gehäuseform unterscheiden.

    • Die Maße werden als Länge × Breite × Höhe angegeben.
    • Die Werte beschreiben in der Regel die maximale Standardhülle.
    • Pole, Kabelschuhe, Muttern und Schutzkappen erhöhen die Einbauhöhe.
    • Eine als BCI-kompatibel angebotene Lithiumbatterie kann etwas kleiner sein.
    • Vor der Bestellung sollte immer die Maßzeichnung des konkreten Produkts geprüft werden.

    Was bedeutet die BCI-Gruppengröße?

    BCI steht für Battery Council International. Das Gruppensystem schafft eine gemeinsame Referenz für Gehäuseabmessungen, Polanordnung und andere Merkmale, die den Einbau beeinflussen.

    Die Zahl ist keine Größen- oder Leistungsskala. Eine höhere Gruppennummer bedeutet nicht automatisch ein größeres Gehäuse, mehr Ah, einen höheren Kaltstartstrom oder eine längere Laufzeit.

    Eine BCI-Klassifizierung kann folgende Merkmale berücksichtigen:

    • Maximale Außenabmessungen
    • Nennspannung
    • Anordnung von Plus- und Minuspol
    • Pol- oder Anschlussausführung
    • Bodenleisten und Befestigungspunkte
    • Weitere einbaurelevante Gehäusemerkmale

    Gehäusegröße und Kapazität sind nicht dasselbe

    Zwei Batterien der Group 31 können in dieselbe Halterung passen und trotzdem völlig unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Eine kann eine geflutete Starterbatterie sein, eine andere eine AGM-Versorgungsbatterie und eine dritte eine LiFePO4-Batterie mit integriertem Batteriemanagementsystem.

    Nach der Einbauprüfung müssen die Leistungsdaten zur Anwendung passen:

    • Kaltstartstrom: Entscheidend für das Starten eines Motors bei niedrigen Temperaturen.
    • Ah: Wichtig für Versorgungs- und Deep-Cycle-Anwendungen.
    • Wh: Erleichtert den Energievergleich bei unterschiedlichen Spannungen.
    • Reservekapazität: Häufig bei Blei-Starter- und Marinebatterien angegeben.
    • Dauerstrom: Relevant für Wechselrichter, Motoren und hohe Dauerlasten.
    • Spitzenstrom: Wichtig beim Anlaufen von Motoren und für kurzzeitige Lastspitzen.

    Warum die Polanordnung wichtig ist

    Selbst bei identischen Gehäusemaßen kann eine Batterie unbrauchbar sein, wenn der Pluspol auf der anderen Seite sitzt. Die vorhandenen Kabel müssen die Anschlüsse ohne Zug, Verdrehen oder starke seitliche Belastung erreichen.

    • Position von Plus- und Minuspol
    • Rundpol, Seitenanschluss, Schraubpol oder Marineanschluss
    • Gewinde- oder Poldurchmesser
    • Gesamthöhe nach Montage der Kabel
    • Anlaufrichtung der Kabel
    • Platz für einen natürlichen Kabelbogen

    Die Batterie einfach zu drehen, ist nicht immer zulässig. Dadurch können Befestigung, Entgasung, Beschriftung, Kabelweg oder die freigegebene Einbaulage beeinträchtigt werden.

    Zusätze wie „R“, „F“, „A“ oder „T“

    Buchstaben hinter der Gruppennummer können wichtige Varianten kennzeichnen.

    • Group 51 und 51R: Ähnliche Grundabmessungen, aber umgekehrte Polanordnung bei der R-Version.
    • Group 24 und 24F: Verwandte Gehäuse mit Unterschieden bei Abmessungen und Polen.
    • Group 24R und 27R: Häufig Varianten mit umgekehrter Polanordnung.
    • Group 31A und 31T: Ähnliche Gehäuse mit unterschiedlichen Anschlussausführungen.

    Group 48, 94R und 49 im Vergleich zu H6, H7 und H8

    Bei europäischen Fahrzeugen werden häufig H-, L- oder LN-Bezeichnungen verwendet. International angebotene Batterien führen zusätzlich oft eine BCI-Vergleichsnummer.

    • Group 48 / H6 / L3 / LN3: ca. 278 × 175 × 190 mm
    • Group 94R / H7 / L4 / LN4: ca. 315 × 175 × 190 mm
    • Group 49 / H8 / L5 / LN5: ca. 353 × 175 × 190 mm

    Breite und Höhe sind ähnlich, während das Gehäuse bei jeder Stufe länger wird. Trotzdem darf nicht automatisch auf die längste passende Batterie gewechselt werden. Fahrzeugfreigabe, Polung, Bodenbefestigung, Entgasung, Batterietechnologie und Energiemanagement müssen stimmen.

    Häufige Batteriegrößen nach Anwendung

    Anwendung Häufige Gruppen Mechanische Prüfung Elektrische Prüfung
    Pkw und Pick-ups 24F, 34, 35, 48/H6, 94R/H7, 49/H8, 51R, 65, 75, 78 Halterung, Polung, Bodenleiste und Entgasung Spannung, Kaltstartstrom, Batterietechnologie
    Reisemobile und Camper 24, 27, 31, GC2 Batteriefach, Deckel, Kabel und Gesamtfläche Ah, Wh, Ladestrom und Dauerstrom
    Marine-Systeme 24, 27, 31, 4D, 8D Befestigung, Polschutz und Wartungszugang Startstrom, Ah, Systemspannung und Strombelastbarkeit
    Golfcarts GC2, GC8 und integrierte Lithiumgehäuse Gesamte Batteriewanne, Anzahl und Kabelweg Gesamtspannung, Ah, Dauer- und Spitzenstrom
    Solar- und Notstromsysteme 31, 4D, 8D und spezielle Lithiumgehäuse Schrank, Bodenlast und Wartungsabstand Wh, Wechselrichterleistung und Ladestrom

    Pkw, SUVs und Pick-ups

    Bei einer Starterbatterie sollte zunächst die für Fahrzeugmodell, Baujahr, Motor und Ausstattung freigegebene Größe ermittelt werden. Anschließend werden Polanordnung, Kaltstartleistung, Batterietechnologie, Entgasung und Befestigung geprüft.

    Fahrzeuge mit Start-Stopp-System verwenden häufig AGM- oder EFB-Batterien. Eine ursprünglich verbaute AGM- oder EFB-Batterie sollte nicht ohne technische Freigabe durch eine einfache Nassbatterie ersetzt werden.

    Bei einigen Fahrzeugen muss die neue Batterie nach dem Einbau registriert, angelernt oder im Energiemanagement zurückgesetzt werden.

    Reisemobile, Campervans und Wohnwagen

    Eine Versorgungsbatterie für Reisemobile und Camper betreibt Beleuchtung, Wasserpumpe, Lüfter, Heizungssteuerung, Kühlschrankelektronik, USB-Geräte und Wechselrichterlasten über längere Zeit.

    • Group 24: Geeignet für kompakte Batteriefächer.
    • Group 27: Rund 46 mm länger und häufig bei größerem Platzangebot verwendet.
    • Group 31: Typisch für größere Versorgungsbatterien und höhere Lasten.
    • GC2: Häufig Bestandteil einer mehrteiligen Batteriebank.

    Eine 12,8-V-Batterie mit 100 Ah speichert nominal 1.280 Wh. Eine konstante Last von 100 W könnte diese Energiemenge theoretisch 12,8 Stunden nutzen. In der Praxis verkürzen Wechselrichterverluste, Leitungswiderstand, Standby-Verbrauch, Temperatur und Schutzabschaltungen die Laufzeit.

    Die Vatrer 12V 100Ah Group 24 Lithiumbatterie misst 10,24 × 6,61 × 8,23 Zoll und speichert nominal 1.280 Wh. Sie verfügt über ein BMS für 150 A Dauerstrom, Bluetooth-Überwachung und einen Schutz gegen Laden bei niedriger Temperatur. Das Group-24-kompatible Gehäuse kann sinnvoll sein, wenn ein Group-31-Gehäuse zu lang für das Batteriefach ist.

    Zwei parallel geschaltete Vatrer Group 24 100Ah LiFePO4-Batterien in einem Reisemobil-Batteriefach Zwei parallel geschaltete Vatrer Group 24 100Ah LiFePO4-Batterien in einem Reisemobil-Batteriefach

    Boote und Trollingmotoren

    Auf Booten werden häufig getrennte Batterien für Motorstart, Navigation, Bordverbraucher und elektrische Antriebe eingesetzt. Ein identisches Gehäuse bedeutet nicht, dass die Batterien dieselbe Aufgabe übernehmen können.

    • Für den Motorstart ist eine Batterie mit ausreichender Startstromfreigabe erforderlich.
    • Für Bordverbraucher werden Ah, Wh und Dauerstrom verglichen.
    • Trollingmotoren müssen mit der vorgesehenen Systemspannung betrieben werden.
    • Die Batterie benötigt eine feste Halterung und geschützte Anschlüsse.
    • Einbaulage und Umgebungsfreigabe müssen zum Boot passen.

    Golfcarts

    Bei einem Golfcart wird die gesamte Batteriebank geprüft. Klassische Systeme können sechs 6-V-GC2-Batterien, sechs 8-V-Batterien oder vier 12-V-Batterien verwenden. Eine Lithiumumrüstung kann die Bank durch ein integriertes Batteriesystem ersetzen.

    Gesamtspannung, Reihenschaltung, Wannenabmessungen, Controllerstrom, Ladegerät, Kabelquerschnitt und Sicherung müssen zusammenpassen. Vatrer Lithium-Golfcart-Batterien können die Anzahl der Einzelbatterien und Kabelverbindungen reduzieren. Die elektrische und mechanische Kompatibilität mit dem Fahrzeug bleibt dennoch erforderlich.

    Solar- und Notstromsysteme

    Bei stationären Speichern dient die BCI-Größe hauptsächlich zur Planung von Stellfläche und Gehäuse. Die Kapazität wird aus täglichem Energiebedarf, gewünschter Überbrückungszeit, Wechselrichterleistung, Ladeleistung und Temperaturbereich bestimmt.

    Group 24, Group 27 und Group 31 im Vergleich

    Vergleich Abmessungsunterschied Hauptrisiko
    Group 24 zu Group 27 Group 27 ist etwa 46 mm länger Länge von Fach und Batteriewanne
    Group 27 zu Group 31 Group 31 ist etwa 24 mm länger und 15 mm höher Deckel-, Pol- und Kabelabstand
    Group 24 zu Group 31 Group 31 ist etwa 70 mm länger und 15 mm höher Deutliche Änderung von Wanne und Befestigung

    Group 24 und Group 27

    Group 27 ist ungefähr 46 mm länger als Group 24, während Standardbreite und -höhe ähnlich bleiben. Der Wechsel kann in einem Reisemobil oder Boot funktionieren, wenn am Ende der Batteriewanne genügend freie Länge vorhanden ist.

    Neben der Länge müssen Polanordnung, Kabelreichweite, Ausbauweg, Befestigung, Spannung und Batterietechnologie geprüft werden.

    Group 27 und Group 31

    Group 31 ist nur etwa 24 mm länger als Group 27, aber ungefähr 15 mm höher. Die zusätzliche Höhe kann problematischer sein als die Länge, weil Kabelschuhe und Polkappen über das Gehäuse hinausragen.

    Group 24 und Group 31

    Der direkte Wechsel von Group 24 zu Group 31 ist meist kein einfacher Austausch. Möglicherweise werden eine längere Wanne, ein größeres Batteriefach, neue Befestigungspunkte, längere Kabel und eine stärkere Unterkonstruktion benötigt.

    H6, H7 und H8

    H6, H7 und H8 besitzen eine ähnliche Breite und Höhe. Die Länge steigt von 278 mm über 315 mm auf 353 mm.

    Eine längere Batterie darf nur eingebaut werden, wenn Fahrzeugfreigabe, Bodenbefestigung, Polung, Entgasung, Kaltstartleistung, Batterietechnologie und Batteriemanagement dazu passen.

    Batteriefach richtig ausmessen

    Nutzbare Länge und Breite

    Wenn möglich, wird die alte Batterie ausgebaut. Gemessen wird die tatsächlich ebene Auflagefläche, nicht nur das Außenmaß des Batteriekastens.

    Zu beachten sind erhöhte Ränder, Schraubenköpfe, Abläufe, abgerundete Ecken, Haltehaken, Kabelöffnungen, Korrosion und benachbarte Bauteile.

    Gesamte Einbauhöhe

    Gemessen wird von der Batteriewanne bis zum niedrigsten Hindernis darüber. Zur Einbauhöhe gehören:

    • Batteriegehäuse
    • Pole oder Gewindebolzen
    • Kabelschuhe
    • Unterlegscheiben und Muttern
    • Polabdeckungen
    • Erforderlicher Kabelbogen

    Zwischen Plusanschluss und einem Metalldeckel oder Sitzrahmen muss ein sicherer Abstand bleiben.

    Kabelweg und Polanschlüsse

    Die Kabel müssen die Pole ohne Zug und starke Biegung erreichen. Sie dürfen nicht über einen ungeschützten Pluspol geführt oder seitlich gegen einen Gewindebolzen gezogen werden.

    Batteriebefestigung

    Die Batterie muss bei Bremsmanövern, Vibrationen, schlechten Straßen oder Wellengang fest an ihrem Platz bleiben. Kabel sind keine Befestigungsmittel.

    Je nach Anwendung werden Bodenleisten, Querbügel, Seitenhalter, Batteriekästen oder zugelassene Gurte verwendet.

    Konkrete Produktzeichnung prüfen

    Vor dem Kauf werden exakte Abmessungen, Anschlussart, Gewindegröße, Pluspolposition, Griff, Bodenleisten, Gewicht, Einbaulage und Schutzart des konkreten Modells geprüft.

    Umrüstung von Blei auf LiFePO4

    Eine Lithiumbatterie im bekannten BCI-Gehäuse kann mechanische Umbauten reduzieren. Die elektrische Umrüstung muss trotzdem vollständig geprüft werden.

    Gleich große Lithiumbatterie

    Zu kontrollieren sind Gehäusemaße, Polart, Polung, Haltepunkte, Nennspannung, maximaler Ladestrom, Dauerstrom, Spitzenstrom und zulässige Serien- oder Parallelschaltung.

    Ist das neue Gehäuse kleiner, muss die Befestigung angepasst werden. Die Batterie darf nicht lose in einem größeren Kasten stehen.

    Ladekompatibilität

    „12 V“ ist eine Systembezeichnung und keine vollständige Ladespezifikation. Eine 12,8-V-LiFePO4-Batterie kann ein anderes Ladeprofil benötigen als eine geflutete Bleibatterie.

    • Netzladegerät
    • Ladegerät oder Elektroblock im Reisemobil
    • Lichtmaschine oder Ladebooster
    • Solarladeregler
    • Generatorgespeistes Ladegerät

    Spannung und Stromgrenzen müssen den Vorgaben des Batterieherstellers entsprechen.

    BMS und Strombelastbarkeit

    Das Batteriemanagementsystem kann vor Über- und Unterspannung, Überstrom und unzulässigen Temperaturen schützen. Es kann jedoch keine zu dünnen Leitungen, lockeren Verbindungen, ungeeigneten Sicherungen oder falschen Ladegeräte ausgleichen.

    Laden bei niedrigen Temperaturen

    Viele LiFePO4-Batterien dürfen um oder unter 0 °C nicht geladen werden, sofern keine Niedrigtemperatur-Abschaltung oder zugelassene Heizung vorhanden ist. Dies betrifft vor allem ungeheizte Außenfächer von Reisemobilen, Boote und Winterlager.

    Hinweis für Starteranwendungen

    Eine allgemeine LiFePO4-Versorgungsbatterie darf nicht allein aufgrund der passenden Gehäusegröße als Starterbatterie eingesetzt werden. Dafür sind eine veröffentlichte Startstromfreigabe und die Zulassung für den jeweiligen Motor oder das Fahrzeug erforderlich.

    Checkliste für die Batterieauswahl

    • Vollständige Gruppennummer einschließlich Zusatz prüfen.
    • Nutzbare Länge, Breite und Höhe der Halterung messen.
    • Pole, Kabelschuhe und Abdeckungen in die Höhe einrechnen.
    • Plus- und Minuspolposition kontrollieren.
    • Anschlussart und Gewindegröße abgleichen.
    • Kabelweg und Befestigung prüfen.
    • Spannung, AGM-, EFB-, Nass- oder Lithiumtechnik abstimmen.
    • Für Starterbatterien den Kaltstartstrom prüfen.
    • Für Versorgungsbatterien Ah, Wh und Dauerstrom vergleichen.
    • Vor der Bestellung die konkrete Produktzeichnung verwenden.

    Fazit

    Eine BCI-Batteriegrößen-Tabelle ist ein guter Ausgangspunkt, garantiert aber keinen passenden und sicheren Ersatz. Entscheidend sind das reale Batteriefach, die gesamte Einbauhöhe, die Polanordnung, die Befestigung und die elektrische Auslegung.

    Der Wechsel von Group 24 zu Group 27 benötigt häufig vor allem zusätzliche Länge. Group 31 kann zusätzlich Deckel, Kabel, Halter und Gewichtsverteilung beeinflussen. Bei einer Lithiumumrüstung kommen Ladeprofil, BMS-Strom und Temperaturgrenzen hinzu.

    Die beste Batterie ist nicht automatisch die größte, die in das Fach passt. Sie muss sicher befestigt werden können, korrekt angeschlossen und geladen werden und die für das System erforderliche Leistung bereitstellen.

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